Die Tage ist das Update auf iTunes 10.0.1 eingetrudelt. Neben einigen sicherheitsrelevanten Komponenten, die zwar für das System wichtig, für den Benutzer allerdings weniger interessant sein dürften, stand das soziale Musiknetzwerk Ping im Vordergrund.
Ping kam bei mir bisher nicht zum Einsatz. Das lag vor allem am meiner Einschätzung nach schlechten Handling. Um bisher ein Album bzw. einen Interpreten “liken” zu können, musste man im iTunes Store danach suchen und auf der entsprechenden Seite seine Zuneigung kundtun. Dies hat sich nachhaltig geändert – und zwar zum Guten:
Wird ein Track eines Albums markiert, erscheint in der Spalte des Titels eine Schaltfläche, mittels welcher Ping-Schnellfunktionen benutzt werden können:
Hier findet man die Möglichkeit, direkt einen Tack zu liken, einen Kommentar hierzu zu verfassen oder das Ping-Profil des Interpreten aufzurufen. Vor allem die direkte Like-Funktion erleichtert es doch spürbar, bei einem Anflug von Begeisterung bezüglich eines Titels dies auch kundzutun. Des Weiteren besteht hier übrigens die Möglichkeit, den iTunes Store entsprechend nach Titel, Interpret oder Musikrichtung gefiltert zu betreten.
Eine weitere (sinnvolle!) Änderung ist die Integration von Ping in die Musikbibliothek als zusätzliche Seitenleiste. Wird ein Track markiert, werden nach einem kurzen Ladevorgang Informationen zum Interpreten und dem markierten Opus angezeigt. Zusätzlich kann man dem Interpreten, sofern ein Profil vorhanden ist, sofort folgen.


