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Feb 20

Bisher war mir der Push Notification-Dienst von Apple eher ein Dorn im Auge. Das liegt vor allem daran, dass ich in einer fast O2-freien Zone arbeite. So ist mein iPhone ständig damit beschäftigt, Verbindung ins Netz zu finden und das zehrt sehr stark am Akku. Um ihn ein bisschen zu schonen, habe ich dann (unter anderem) die Push Notifications ausgeschaltet. So im Nachhinein ist das natürlich ein Fehler gewesen. Push Notifications sind nämlich für mich sehr faszinierend und eine sinnvolle Sache, die die Benutzung des iPhone noch interessanter machen.

Also, Push Notifications sind mittlerweile aktiviert. Mein Anwendungsfall soll allerdings nicht aus Benachrichtigungen über E-Mails, Facebook und so weiter bestehen sondern aus Benachrichtigungen über Aktivitäten, die auf meinem Laptop stattfinden – zum Beispiel über Firefox-Downloads. Für diesen Fall bietet sich natürlich Growl an. Growl ist eine Notification-Plattform, die einen zentralen Benachrichtigungsdienst des Betriebssystems darstellt. Im Prinzip senden alle Applikation über die Growl-API die anzuzeigenden Benachrichtigungen an Growl und der Dienst kümmert sich darum, was damit passiert.

In einem Großteil der Fälle werden die Notifications an einer bestimmten Stelle des Screens angezeigt. Aber das ist ja langweilig. Deshalb haben findige Entwickler eine Erweiterung zu Growl namens Prowl geschrieben. Prowl sorgt dafür, dass die Growl-Notifications an das iPhone weitergeschickt werden. Hierzu werden die Growl-Einstellungen unter Mac OS entsprechend erweitert:

Growl wird quasi eine angezeigte Benachrichtigung vorgegaukelt. Sie wird aber eben nicht angezeigt sondern an den Prowl-Dienst weitergeleitet, bei welchem man sich natürlich erst entsprechend anmelden muss. Der Prowl-Dienst pusht im nächsten Schritt die Notifications an das iPhone weiter. Im Fall eines fertigen Firefox-Downloads sieht das ganze folgendermaßen aus:

Der erste Screenshot zeigt die eigentliche Notifications, der zweite die History und der dritte die Einstellungsmöglichkeiten. Neben den sichtbaren kann man noch sogenannte Redirections anlegen, mittels welcher man beim Eintreffen einer neuen Notification direkt eine Applikation öffnen kann.

Das Ganze ist wirklich eine schöne Sache, läuft sehr zuverlässig und bietet einen Einstieg in eigene Notifications. “Eigene” deshalb, weil die Growl-API sehr einfach ist und man für fast alles eine Notifications an sein iPhone versenden kann. Growl ist gänzlich kostenlos, ebenso der Service von Prowl. Nur für die iPhone-App muss man ein par Euro berappen.

App Store: Prowl: Growl Client
Version: 1.1.5
Preis: 2,39 €

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Feb 13

Als Freund (leicht) körperlicher Aktivitäten bin ich daran interessiert, diese zu visualisieren und langfristig zu speichern. Aus diesem Grund habe ich mich heute nach einem GPS-Tracker umgesehen. Dieser sollte neben den Basisfunktionalitäten noch die Möglichkeit bieten, die erfassten Daten in ein Web-Portal zu laden. Ein solches Paket habe ich mit GPSies gefunden.

GPSies besteht aus zwei Komponenten. Als erstes gibt es eine iPhone-App, die sich um die Aufzeichnung des zurückgelegten Weges kümmert. Die GUI ist ganz nett gemacht und sehr spartanisch gehalten. Einstellungsmöglichkeiten gibt es nicht viele. Im Großen und Ganzen kann man zwischen US- und metrischem System auswählen, das Aufzeichnungintervall festlegen und die Daten der zugrunde liegenden Internetseite hinterlegen. Letzteres sorgt dafür, dass die Daten gespeichert und analysiert werden können.

Screenshot 1 zeigt den Streckenverlauf während der Aufzeichnung. Die Informationsdichte ist nicht sehr groß aber meiner Meinung nach ausreichend. Am Ende der Aufzeichnung kann man sich den Track speichern. Alle Tracks sind wie unter Screenshot 2 zu sehen auf dem iPhone gespeichert und können im Nachhinein wieder geladen und bei Bedarf fortgesetzt werden. Screenshot 3 zeigt der Vorllständigkeit halber nochmal die Einstellungsmöglichkeiten.

GPS-Tracker fürs iPhone gibt es ja bekanntlich wie Sand am Meer. Ich habe mich dennoch für GPSies entschieden, weil die App die getrackten Daten nett auf einer Internetseite darstellen kann. Dort sind dann auch ein paar Daten mehr verfügbar, die manch einen Benutzer vielleicht interessieren könnten.

Alles in allem eine schöne kleine App, die – und deswegen schätze ich mein iPhone und die verfügbaren Apps so – genau das tut was sie soll. Nicht mehr und nicht weniger.

App Store: GPSies
Version: 1.0
Preis: kostenlos

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Feb 08

Macnotes berichtet von Hinweisen auf eine (bald schon?) kommende Kamera/iSight im iPad – oder zumindest auf eine Aussparung, die darauf hindeuten könnte.

Ich bin da ein wenig anderer Meinung, denn eine (auf der UI-Seite) eingebaute Kamera wird vorerst nicht geben. Das hat den einfachen Grund, dass eine fest installierte Kamera wenig praxistauglich wäre. Das lässt sich am Beispiel Videotelefonie ganz gut erkennen. In diesem Fall müsste man das iPad immer genau so halten, dass man selbst optimal im Bild wäre. Und das funktioniert einfach nicht. Vor einem Desktop-Computer kann man sich immerhin bequem hinsetzen und die Kamera ausrichten bzw. bei Bedarf nachjustieren. Bei dem iPad wäre das in dieser Form nicht möglich. Dieser Anwedungsfall (und man kann sich noch diverse andere ausdenken) spricht für mich eindeutig für eine ins iPad eingebaute Kamera.

Dennoch könnte sich das meiner Einschätzung demnächst ändern. In iPhoto arbeitet Apple mittlerweile ganz gut an der Technik der Gesichtserkennung. Wenn sie dies in den Griff kriegen, dann könnte es bald eine Art bewegliche iSight geben, die dem Gesicht zu folgen vermag. Und dann gibts auch eine Kamera im iPad.

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Feb 02

Eigentlich braucht man sich über das Spiel nicht groß zu unterhalten. Mittlerweile dürfte es bei einem sehr hohen Prozentsazt der iPhone-Benutzer angekommen sein und damit eine der beliebtesten Applikationen darstellen. Die Rede ist von Doodle Jump.

Das Prinzip von Doodle Jump ist schnell erklärt. Ein kleines gemaltes Männchen springt von Plattform zu Plattform, mit der Neigung des iPhone bestimmt man seine Sprungrichtung.  Ziel des Spiels ist es, möglichst weit nach oben zu kommen. So weit kein Problem, aber es gibt natürlich ein paar Hindernisse, welches das Männchen bei seinem sprunghaften Aufstieg hindern. Auf der einen Seite sind es bewegliche und mit steigender Höhe wenider werdende Plattformen, auf der anderes Seite lauern schwarze Löcher, eine Menge Monster und Ufos, um dem Männchen den Garaus zu machen. Dem gegenüber gibt es auch Objekte, die beim Aufstieg durchaus behilflich sind. Als da wären Helikopterhelme, Trampoline und Raketen.

Der erste Screenshot zeigt den Anmeldebildschirm, die anderen beiden das aktuelle Spielgeschehen. Wie man sieht ist das ganze Spiel im Comic-Stil gehalten und “hingekritzelt” (deswegen wahrscheinlich auch der Name “Doodle”). Das macht aber genau den Charakter des Spiels und dessen besonderen Touch aus. Viele Features gibt es nicht. Man kann alleine spielen, Gegener per E-Mail herausfordern und die Spielstände posten (z.B. Facebook und Twitter).

Alles in allem ist das Spiel nicht spektakulär, macht aber einen rießigen Spaß. Ich habe damit schon die eine oder andere Pause verbracht und möchte es nicht mehr auf meinem iPhone missen.

App Store: Doodle Jump
Version: 1.13.2
Preis: 0,79 €

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