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Jan 21

Dieser Artikel ist eher ein Reminder an mich selbst bzw. ein Vorschlag, wie man meiner Ansicht nach am besten SQL-Syntax formatieren sollte. Neben dem Beispiel weiter unten gibt es noch ein paar weitere Konventionen (to be continued…), die die Les- und Wiederverwendbarkeit steigern:

  • Sprechende Tabellen-Aliase, aus customer_shipping_adresses wird z.B. csa
  • Immer die Datenbank angeben, nicht nur die Tabelle, also db.user.table
  • Kommata in Feldlisten vor den Feldnamen, erleichtert das auskommentieren

Meine Konventionen bzw. mein Vorschlag ist natürlich Geschmackssache. Ich habe diesbezüglich schon viel gesehen. In der Doku (von Microsoft zum Beispiel) ist die Syntax gänzlich anders dargestellt. Ich bin allerdings der Meinung, dass der “Quellcode-Style” wesentlich besser lesbar ist:

SELECT
   tab1.field1
   ,tab1.field2
   ,tab2.field1
   ,case tab2.field2
      when 'value1' then REPLACE(tab2.field2,
                     'search', 'replace')
      else tab2.field2
    end AS field2
   ,tab3.field1
FROM
   db1.user1.table1 tab1
      INNER JOIN db1.user1.table2 tab2
         ON tab1.field1 = tab2.field1
      LEFT JOIN db2.user2.table3 tab3
         ON tab2.field1 = tab3.field1
WHERE
   tab1.field1 LIKE 'value2'
      AND tab2.field1 = 'value3'
      AND tab3.field1 IN (
         SELECT DISTINCT
            tab4.field1
         FROM
            db3.user3.table4 tab4
      )
ORDER BY
   tab1.field1 ASC
   ,tab2.field1 ASC
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Jan 18

Neben vielen neuen iPhone-Apps fesselt mich momentan ein großes Thema: eBooks. Abgesehen davon, dass eBooks meiner Einschätzung nach sehr zukunftsträchtig sind und ein großer Markt auf seine Erschließung wartet, gibt es viel an Soft- und Hardware zu entdecken.

Das erste Tool, das ich vorstellen will, ist für die Produktion von eBooks. Das einzig wahre Format ist für EPUB. Alles andere ist für meinen Geschmack zu closed oder sogar kommerziell. Nun aber zum Tool. Es heißt eCub und ist kostenlos (leider ist es keine OSS). Mit eCub lassen sich verhältnismäßig einfach eBooks aus bestehenden Dokumenten (z.B. HTML oder Plain Text) erstellen. Hier ein paar Screenshots:

Screenshot 1 ist der erste Teil des Assistenten, in welchem man die META-Daten des zu erstellenden eBooks definiert. Dann kommen noch ein paar weitere Schritte zur Auswahl der Quellen und schließlich der Designer für das Cover (siehe Screenshot 2). Screenshot 3 ist das eigentliche Programmfenster, wo man zusätzlich Quellen hinzufügen und jede Menge Parameter einstellen kann.

Der nächste Schritt besteht darin, die Quellen zu checken und das eBook zu kompilieren. Ich halte in diesem Zusammenhang nicht viel von HTML, da es für mich in erster Linie um gute Lesbarkeit geht. Deshalb verwende ich ausschließlich Plain Text als Quelle und das kompiliert meistens ohne Probleme. Das Resultat kann man sich mit der Desktop-Variante von Stanza ansehen. Die Darstellung ist gewöhnungsbedürftig, einstellen kann man nicht viel. Zum überfliegen und kontrollieren des erzeugten eBooks ist es aber in Ordnung. So sieht ein erzeugtes Test-eBook in Stanza aus:

Man kann sehen, dass ich mir beim eBook nicht allzu viel Mühe gegeben habe, für einen Test ist es aber ausreichend. Wie gesagt, Stanza für den Desktop ist ein reiner eBook-Reader und hat keinerlei Bibliotheksfunktion. Wenn man nur ab und zu liest, mag das in Ordnung sein. Ab 50 Büchern wird es aber so langsam unübersichtlich. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung und sie heißt Calibre. Calibre ist ein Open Source-Projekt und stellt eine eBook-Bibliothek mit Konverter usw. dar. Das Tool läuft während der Benutzung zwar teilweise sehr behäbig, funktioniert aber ansonsten ganz wunderbar. Und der Clou ist, dass man eine Server-Komponente für die Übertragung auf mobile Devices aktivieren kann. Hiermit lassen sich die eBooks ganz einfach aufs iPhone übertragen. In Stanza fürs iPhone sieht das ganze dann folgendermaßen aus:

Stanza ist im übrigen ein toller Reader für eBooks. Das Look and Feel ist genau so, wie es auf dem iPhone sein sollte. Ob man auf dem kleinen Display des iPhones Bücher längere Zeit lesen will, ist natürlich Geschmackssache. Ich finde aber, dass das durchaus gut funktioniert. Ganze Romane wollte ich zwar nicht lesen, ab und zu ist es aber mehr als in Ordnung. Wer nicht so sehr auf Stanza steht, der kann auch txtr benutzen. Irgendwann im Laufe dieses Jahres wird es einen eBook-Reader von txtr geben, momentan ist es “nur” in Portal zum Hochladen und Verwalten von eBooks. Hier ein Screenshot der Internetseite:

Auf der Seite muss man einen Account erstellen und kann dann eben eBooks hochladen, kaufen, verwalten und – genau das ist das Interessante – auch lesen. Und zwar auch dann, wenn die eBooks im EPUB-Format gespeichert sind. Da es den txtr-Reader (also die Hardware) noch nicht gibt und die Entwickler wohl auch auf dem iPhone ihr Stück vom großen Kucken abhaben wollen, gibt es zusätzlich eine iPhone App. Die Inhalte des Online-eBook-Storage kann hierbei auf das iPhone geladen werden, die Bücher sind dann offline verfügbar:

Über die txtr App bin ich selbst geteilter Meinung. Sie ist bestimmt nicht schlecht und die Kopplung mit dem Web-Portal ist eine gute Sache. Die App ist aber bei weitem nicht so gut durchdacht wie Stanza und das Handling ist auch wesentlich schlechter. Den Wipe zum umblättern sucht man vergeblich und beim tippen aufs Display wird die Schrift größer (bis sie wieder ganz klein wird), warum auch immer. Dennoch ist der Ansatz nicht schlecht und ich bin mir sicher, dass von txtr noch einiges kommen wird. Unabhängig davon – wer kostenlose eBooks sucht, der findet vieles in der Bibliothek von Stanza fürs iPhone oder beispielsweise auf epubBooks.

Das ist mein momentaner Stand zum Thema Produktion und Benutzung von eBooks auf dem Mac und dem iPhone. Es ist alles noch nicht perfekt, aber ein paar gute Ansätze sind durchaus dabei. Außerdem sind alle hier vorgestellten Softwareprodukte wirklich toll und machen Lust, sich noch mehr mit dem Thema zu beschäftigen.

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Jan 14

Die Rede ist – wer hätte es gedacht – vom Nexus One, der ja bekanntlich am 5. Januar released wurde. Die Erwartungen waren groß, der Hype ebenso, die Enttäuschung dagegen nicht. Ich will mich nicht dazu hinreißen lassen, Features des Nexus One zu bewerten. Ich war nämlich noch nicht in der Lage, einen Nexus One zu testen. Die landläufige Meinung scheint aber zu sein, dass das Gerät “gar nicht mal so schlecht” ist.

Flurry.com hat die Verkaufszahlen des Nexus One in der ersten Woche gemessen* und zur Verfügung gestellt. Das Ergebnis? Vom iPhone wurde in der ersten Woche 80x so viel verkauft. Da ich viel über den Nexus One gelesen habe und selbst ein iPhone besitze, wurdert mich das nicht so wirklich. Dennoch hätte ich mir ein bisschen mehr Konkurrenz zu dem iPhone erhofft.

Sei’s drum, man darf gespannt sein, wie sich die Verkaufszahlen in Zukunft entwickeln werden.

* Flurry.com berechnet die Werte anhand der “app penetration”. Die Zahlen sind also unbedingt als Schätzwerte zu betrachten.

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Jan 12

Eben über Twitter erfahren, verifiziert und gleich geshoppt. Und zwar iOutBank Pro für nur 0,79 anstatt 6,99 €. Der Grund ist der einjährige Geburtstag, weswegen die grandiose Software am 13.01.2010 (nicht CET, sonst wäre es ja noch nicht so weit) drastisch reduziert zu kaufen gibt.

iOutBank Pro im App Store

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank!

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Jan 12

Sportlich sind wir Nerds ja alle, zumindest in der Theorie. Die App, die ich gerne vorstellen würde, nennt sich iLiga und – wer hätte es gedacht – hat mit Fußball zu tun. Die App kommt sehr schlicht daher, hat es aber in sich. Denn es bleibt kaum ein Wunsch offen.

Beim öffnen von iLiga kommt man erst mal zur Übersicht der Spieltage, im Fokus ist der aktuelle. Wählt man diesen aus, findet man alle stattfindenden Begegnungen und Ergebnisse. Natürlich vorausgesetzt, die Spiele laufen gerade. Zu jeder Begegnung gibt es zusätzlich alle Details wie Fortschritt, Tore, Karten usw.

Das alles ist bisher weniger spektakulär, ebenso die aktuelle Tabelle und ein paar News. Das eigentlich tolle Feature ist die Radio-Funktion. iLiga beinhaltet ein Verzeichnis aller Sender, die irgendwas zum Thema Fußball bzw. den aktuellen Spielen bringen. Man braucht also nicht noch andere Apps, um auf Sender Zugriff zu haben. Das persönlich finde ich sehr praktisch.

iLiga ist für alle Freunde des Fußballs eine tolle und kostenlose App.

App Store: iLiga
Version: 2.0.5
Preis: gratis

Jan 12

Die IMDB ist die allgemeine Anlaufstelle für Film- und Serienfans. Leider sind die Seiten der IMDB nicht sehr gut für das iPhone geeignet. Deshalb habe ich nach einer guten Datenbank für das iPhone gesucht. Und gefunden. Die App, die ich im folgenden bespreche, nennt sich Movie Genie und ist AFAIK ein Wrapper für die IMDB. In der ersten von mir benutzten Version hatte die App noch ein eigenes Icon. Mittlerweile steht aber IMDB drauf, was auf eine Verzahnung der App mit der Datenbank schließen lässt.

Nach langer Testphase möchte ich sie nicht mehr missen. Movie Genie ist nicht spektakulät, bietet mir aber die Infos und Funktionalitäten, die ich von einer derartigen App erwarte. Sie bietet eine Suchfunktion, ein Historie der angesehenen Filme/Serien/Personen und beinhaltet zusätzlich (so ziemlich) alle Informationen, die man in der IMDB finden kann.

Dennoch möchte ich an dieser Stelle keine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. In der aktuellen Version fehlen nämlich noch einige Features:

1. Die Integration der Diskussionsseiten sucht man momentan vergeblich. Das ist sehr schade, da man in den Kommentaren teilweise hilfreiche Informationen finden könnte.

2. Es werden nur die besuchten Objekte gespeichert (Historie), nicht aber die Suchbegriffe.

3. Die App ist nur bei bestehender Datenverbindung funktionsfähig, auch besuchte Objekte werden nicht zwischengespeichert.

App Store: Movie Genie
Version: 1.3
Preis: 1,59 €

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Jan 10

Das Spiel habe ich schon vor vielen Jahren auf dem Palm gespielt. Es kommt beim spielen also durchaus ein nostalgisches Gefühl auf. Das merkt man auch ein wenig an der Grafik, die nicht ganz den heutigen Standards entspricht. Das macht aber nichts, Bejeweled 2 macht dermaßen Spaß, dass man das iPhone gar nicht mehr weglegen will.

Das Spielprinzip ist ganz einfach. Man versucht, Kombinationen aus 3, 4 oder 5 Steinen herzustellen. Bei 3 werden diese einfach abgetragen, bei 4 bleibt ein glitzernder Stein übrig und bei 5 erhält man einen leuchtenden Stein. Wenn man widerum eine Kombination mit einem glitzernden Stein bildet, werden alle Steine im kurzen Umkreis gesprengt, wenn man dies mit einem leuchtenden Stein macht, werden alle Steine einer Farbe abgetragen.

Als Optionen gibt es den klassischen Modus, den Action-Modus (Spiel gegen die Zeit) und den Endless-Modus. Zusätzlich kann man noch mit Facebook Connect alle Facebook-Freunde auf dem Laufenden halten. Ob man das will, bleibt jedem selbst überlassen.

Schwer zu beschreiben, was den Zauber dieses Spiels ausmacht. Ich persönlich bin ein großer Fan davon und möchte es auf keiner Plattform mehr missen.

App Store: Bejeweled 2
Version: 1.2.1
Preis: 2,39 €

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Jan 09

Reeder ist einer der vielen RSS-Reader, den man zurzeit im App Store finden kann. Ich habe viele davon ausprobiert, Reeder ist aber der einzige, der mich einigermaßen überzeugt hat. Aber hier erst mal ein paar Bilder:

Der Fairness halber ist als erstes zu sagen, dass Reeder nur mit einem Google Reader-Account funktioniert. Für viele Benutzer könnte das ein K.O.-Kriterium sein. Ich begrüße das allerdings, da ich den Google Reader ebenfalls benutze und alle Feeds auf allen Plattformen gerne in Sync halte. Nun zum Reeder:

Der Homescreen von Reeder ist in drei Seiten eingeteilt: Die erste Seite hat den Fokus auf markierte Artikel, die zweite Seite auf ungelesene Elemente und die dritte ist eine neutrale Ordneransicht und Listenform (siehe Screenshot 1). Die Navigation ist unabhängig davon, welchen Einstiegspunkt man benutzt. Das Lesen von Elementen ist so, wies es sein soll. Die Inhalte passen bei korrekter Formatierung von der Breite her alle drauf, werden schnell geladen und die Navigation erlaubt, von (ungelesenem/markiertem) Beitrag zu Beitrag zu springen (siehe Screenshot 2).

Von den Features her bietet der Reeder nicht viel, aber meiner Einschätzung nach alles, was man braucht. Wie gesagt, die Navigation durch die Beiträge und Feeds funktioniert hierarchisch und ist dadurch logisch aufgebaut. Ist ein Beitrag besonders lesenswert, kann man ihn entweder mit einer Notiz versehen, ihn über den Google Reader bzw. Twitter teilen ihn an Delicious senden oder – und das finde ich besonders toll – über ReadItLater zwischenspeichern. Zusätzlich kann man Elemente noch ans Pinboard der Anwendung heften oder an Instapaper senden (siehe Screenshot 3). Die letzten beiden Funktionen wurden aber von mir nicht getestet.

Alles in allem ist Reeder ein RSS-Reader, der genau das macht, was er soll. Dabei ist er sehr zuverlässig und hübsch anzusehen. Das macht ihn zu einem RSS-Reader, der den günstigen Preis durchaus wert ist.

App Store: Reeder
Preis: 2,39 €
Version: 1.2

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